14.08.2008
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 Alois Glück 
Logistik weiter auf Expansion
Es wurde konzipiert und organisiert in Zusammenarbeit zwischen dem Logistik-Kompetenz-Zentrum Prien und Bayern Innovativ, mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.

Innovationen sind vor allem durch das Überwinden bisheriger „Grenzen“ möglich. Dies zeigen eindrucksvoll Beispiele aus der Automobilindustrie: Ein Ansatzpunkt ist die Einrichtung von Logistikzentren, die vom OEM und seinen Lieferanten gemeinsam genutzt werden, um Lager- und Transportkosten zu senken. Dies verlangt weitere Öffnung der Daten- und Informationsflüsse.

Ein zusätzlicher Ansatz ist die Erweiterung der Aufgaben von Logistik-Dienstleistern, von der sequenzgenauen Anlieferung der Module und Systeme an die Produktionslinien der OEMs mit Übernahme von Montageaufgaben. Unterstützt werden die neuen Formen der Zusammenarbeit in der Logistik u. a. durch den Einsatz von RFID-Technologie: Sie ermöglicht die lückenlose Verfolgung aller Einzelschritte in der logistischen Kette. Innovationen ergeben sich auch durch das Überwinden nationaler Grenzen im intermodalen Verkehr, wie das neue AlpFRail-Projekt des LKZ Prien zeigt. Dessen Zielsetzung ist es, unter idealer Nutzung von Strasse und Schiene eine optimale Anbindung des Gütertransportes von Nordbayern über Österreich, Italien und Slowenien an Container-Häfen im Mittelmeer zu realisieren. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus Projekten der Güterlogistik, der Werkslogistik und der Materialflusssteuerung, die in diesem Symposium vorgestellt wurden. Zu den rund 250 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Slowenien zählten führende Unternehmen der produzierenden Industrie wie Alcatel, BMW, Daimler-Crysler, Henkel und Wacker sowie führende Logistik-Experten wie Hörmann Logistik, Kühne & Nagel, MAN Logistics, Siemens Business Services oder Schenker. Den Höhepunkt des zweitätigen Kongresses bildete der Empfang durch den Präsidenten des Bayerischen Landtags, Alois Glück, im Spiegelsaal auf Schloss Herrenchiemsee. Dies war für die internationalen Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft ein bleibendes Erlebnis.

 
 

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